28. Februar 2009
Wir regenerieren uns gerade von einem Freitagabend... Er war schön aber hat recht spät geendet. Ich habe viele nette Leute kennen gelernt. Zunächst 2 Schriftsteller, die hier in Zambia schreiben. Und es ist wieder so, kaum hat man sich vorgestellt, stehen mehrere Flaschen Bier auf dem Tisch. Wir haben bisher noch kein effektives Mittel gefunden, das zu stoppen. Ein „Nein Danke, ich habe genug“ hat keinen Erfolg. Spät am Abend hat uns dann einer einen Tipp gegeben: Einfach möglichst unauffällig verschwinden. Nicht verabschieden, denn sobald man sich verabschiedet, wird einem vorgehalten, dass man doch jetzt nicht gehen kann, denn es ist ja schon eine neue Runde bestellt worden. Und schon zischt einer los und alles geht von vorne los... Es ist unglaublich was die Jungs hier in sich hinein schütten. Egal ob Doktor, Schriftsteller, Rechtsanwalt, Student, Tennisprofi, etc. Aber es ist auch schön. Es wird unglaublich viel diskutiert über Politik, Gesellschaft, dem Wandel der Zeit, Fußball, Hitler (leider werden wir immer wieder damit konfrontiert), etc. Spät Abends saß ich einem 51jährigen gegenüber. Aufgrund seines Alkoholspiegels konnte ich ihn kaum verstehen. Oder ich war so sehr von einem seiner 3. Schneidezähne abgelenkt, den er geschickt mit seiner Zunge ablöste und einmal umdrehte und mit einem klick wieder auf seinen Platz steckte. Das sah so ähnlich aus wie diese Poker-Spieler, die immer ihre Chips durch ihre Finger gleiten lassen. Faszinierend. Ich habe das schon einmal irgendwo gesehen, ich weiß nur nicht mehr wo das war...
Sonntag, 1. März 2009
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