Dienstag, 31. März 2009

Hallo all together.....

Hope you all are fine. Now I have introduced the possibility of comment on my blog. Please use this opportunity and take part on here. It also would be nice to know who else is reading this Blog.
Thank you!!!
I'm quite fine. Finished major round with Dr. Nyirenda today. He is a very fascinating Doc. He knows everything!!!!
So please comment heavily on here....

Bye from Lusaka..

MOritz
Ausflug mit Rudo und Jasson nach Chilanga


Rudo and me


Jasson and Rudo


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Montag, 30. März 2009

Next weekend passed....

  1. März 2009


Es ist Samstag, ich sitze bei Sonnenschein auf unserem Balkon und habe gerade während meinem 2. Frühstück meine Mutter zum Geburtstag gratuliert. Jule ist heute morgen nach Magoye aufgebrochen um Peter und Namo dort zu besuchen, auch um möglicherweise dort in ein „rural hospital“ zu gehen später.
Gestern war wieder ein aufregender Freitag. Wie Donnerstag, waren auch gestern Gäste zu Mittag da. Das ist schön. Jule hat einen weiteren Horrortrip in die Stadt hinter sich. Der Minibus mit dem sie und ca 16 andere Passagiere unterwegs war, wurde von der Polizei verfolgt und diese haben sich ein Wettrennen durch die halbe Stadt und einige Märkte geliefert welches der Bus gewann. Es war wie im Film: Auf dem Markt stoben die Leute auseinander, gegen die Einbahnstraße usw.

Am Abend haben sich Jasson und Rudo prächtig gestritten unten vorm Club. Der Freundeskreis mischte kräftig mit und es flogen so allerhand Bierdosen durch die Luft. Wir haben uns das alles staunend angeschaut und sind letztendlich bloß nass geworden... Bald aber war alles vergessen und beide tanzten eng umschlungen und glücklich.

Der Balkon wird immer mehr zu unserem Wohnzimmer. Morgens scheint die Sonne her, ab Mittag ist er im Schatten. Von hier haben wir auch einen herrlichen Blick auf das was unten im Club so passiert.

Heute Nachmittag haben Rudo, Jasson und ich einen langen Spaziergang gemacht. Mal sehen was der Abend noch bringt. Jetzt wird erstmal was feines gekocht.



30th of March


Yesterday after heaving african breakfast (Nshima and Beefstew) at Jassons room we rushed towards Chilanga about 16km out of Lusaka. There we viasited the botanical Garden I've visited before with Jule. A very nice place and so was the day. Sun all over. We took a swim visited the zoo and went back smoothly.

In the evening we watched the Chipolopolo (Zambian National Fottbal Team) playing against Egypt. Everybody was so excited when Zambia scored. The result was 1:1 and before the game hardly anybody expected to be like that.

Today work started as usual. Rounds in the ward and now hanging out in the library. Time is running. I was so astonished when I realised, I'm soon leaving from here to Zim and touring around with my parents.

Ok fine so far. Life's beautiful. And so is Zambia. And Afrika itself. Everybody who is still going for electives this year: You can look very much foreward to it.


Bye for now...


Moritz

Freitag, 27. März 2009

News aus Lusaka

Ich sitze auf unserem Balkon und wir haben gerade mit Sina, Rudo und Jasson gemeinsam zu Mittag gegessen. Süsskartoffeln, Impua, Reddish würstchen und ein wenig Huhn.
Meine Zeit in der Inneren Medizin nähert sich dem Ende. Noch eine Woche, dann gehe ich in die Chirurgie. Es ist gut, denn langsam geht’s mir mit meinen Docs auf Station etwas auf die Nerven. Sie könne beide nicht viel und ich fange an die Station zu übernehmen.
Sonst scheint so langsam die Trockenzeit anzufangen. Wir hatten nun 2 Tage ohne eine einzige Wolke am Himmel. Dabei ist es tagsüber angenehm warm und abends kühl. Eben wie in Deutschland im Sommer... Jasson hat Maisbier mitgebracht an dessen Geschmack man sich erst gewöhnen muss. Gleichzeitig ist heute Jules Geburtstag. Deswegen sind wir gestern aus dem Nachtdienst trotz übervoller Notaufnahme um halb 12 gegangen und haben bei einem Bier hier bei uns im Club hinein gefeiert.
Heute habe ich eine Mail aus Zimbabwe bekommen, dass ich jederzeit und so lange wie ich will vorbeikommen kann. Nun kann ich wirklich planen! Wie es aussieht kommen meine Eltern am 12. Mai hierher und wir werden ins Luangwa-Tal fahren, ein Flusstal mit 2 Nationalparks. Zum Abschluss noch 2 Tage am Malawisee. Das wird bestimmt sehr schön!!
Sonst geht hier alles seinen Lauf. Die Zeit verfliegt. Wir sind hier völlig integriert und verstehen das in vollen Zügen zu genießen.
Am Dienstag Abend waren wir in einer Mission hier in Lusaka. Diese wird vom DED unterhalten. Unter den Deutschen habe ich mich weniger wohl gefühlt als hier unter all den Afrikanern.

Soweit so gut.
Grüße nach Deutschland.

Montag, 23. März 2009

Muli bwanji from Lusaka..

Cause more and more people from this side want tounderstand what I'm writing here, I'll switch from time to time now into English onthis page..
We had a nice weekend. Friday I went tobed early. On saturtday we went out clubbing until 3:00 with our friend Mwata Jasson. Wie had a lot of drinks and danced (yes, even me....) a lot toafrican music. Very nice. On sunday we went out to Tindisas house for cooking good old Spaghetti Bolognese for them. Today work started as usual. I was the first in the ward and waited for my Docs.
MOre details are comming

Chears Moritz

P.S. Patricia said the title wasn't correct, so I had to change it..

Donnerstag, 19. März 2009

Zambian Music

Hier der neue und überall gespielte Hit:



Bis bald und schreibt mir fleissig..
Oder heir muss mal noch sehen obdas funktioniert...

http://www.box.net/shared/357ntcklxn

Euer MO


Das Bild zeigt wie nass es ist an den Vic-Falls



Sundowner am Zambesi-Ufer



Und hier der dazugehoerige Sunset



Afrika: Schlechte Strasse, volle Busse
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Unten am Wasser



NASS!!!!



Auf der Bruecke welche zugleich Grenze zwischen Zambia und Zimbabwe ist



Freunde aus Lusaka
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Die Vic-Falls. Viel mehr sieht man nicht...




Die beruemhte Victoria Falls Bridge im Dunst der Faelle

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Mittwoch, 18. März 2009

Vic Falls

15.März 2009

Soeben sind wir zurückgekommen aus Livingston. Donnerstag war Feiertag (Youthday) und so haben wir uns Freitag frei genommen. Mittwoch Nacht noch gearbeitet bis um 23 Uhr und am Donnerstag morgen den ersten Bus um halb 7 nach Südwesten genommen. Die ersten ¾ der Strecke sind gut zu fahren und die Strasse in gutem Zustand. Dann ist sie aber von Schlaglöchern übersät und zum Teil sogar auf eine Erdpiste umgeleitet. Nach 6 Stunden fahrt waren wir in Livingston. Dort ist es ähnlich wie in Siavonga deutlich wärmer als in Lusaka. Abends hatten wir noch 27 Grad. Wir haben uns im Jollyboys Backpacker eingemietet. Ungewöhnlich für uns waren die vielen Weißen auf einem Fleck. Trotzdem eine nette Herberge.
Am Freitag morgen sind wir nach einem entspannten Frühstück und der ersten warmen Dusche seit Wochen zu den Viktoria-Fällen aufgebrochen. Ich hatte sie ja bereits 2007 einmal gesehen. Damals war aber Trockenzeit und man hat mir gesagt, dass sie während und nach der Regenzeit noch imposanter seien. Nun das imposante war weniger für die Augen statt für den ganzen Körper. In kürze waren wir von oben bis unten nass bis auf die Knochen. Die Nässe hat aber anscheinend einem chinesischen oder japanischen Familienvater nicht davon abhalten können seine Kinder überall in Video und Bild zu bannen. Es war echt skuril. Leider haben wir von den Fällen nur eine Ahnung bekommen so wenig konnte man sie sehen wegen der ganzen Gischt. Wir haben auch einen Abstecher hinunter in die Schlucht gemacht. Dort unten 110m unter der Victoria-Falls-Bridge, die Zambia mit Zimbabwe verbindet, bekommt man einen Eindruck welche Wucht das Wasser hat. Die Donaustrudel sind ein Planschbecken dagegen! Und zum Schluss sind wir natürlich auch auf die oben genannte Brücke gegangen. Ein netter Plausch mit jungen Zimbabwern direkt auf der „Zim-Zam-Line“, quasi mit einem Fuss in Zimbabwe. Ich versprach mit meinen Eltern wieder zu kommen im Mai! Die armen Zimbabwer. Leiden nach wie vor unter Robert Mugabe. So versuchen sie mittlerweile überall ihre wertlosen Trillionen-Scheine als Souvenier zu verkaufen. Am Abend haben wir uns mit Derek getroffen, den wir ein paar Wochen in Siavonga getroffen hatten. Er hat uns ausgeführt in einen Club, wie er wirklich typisch für Afrika ist. Laute afrikanische Musik, 1-2 Pool-Tische und viele Leute. Ein wenig eklig waren ein paar Chinesen und Weisse, die sich hier Mädels für die Nacht geholt haben. Auch das sieht man überall dort wo vermehrt Touristen auftreten. Es ist schade und man fühlt sich als Weisser irgendwie unwohl. Aber es gehört zum modernen Tourismus wohl leider dazu.
Am Samstag habe ich eigentlich fast nur gefaulenzt und gelesen. Es tat mal richtig gut zur Abwechslung des Trubels von Lusaka. Am Abend sind wir zu einer Lodge gefahren am Zambesi-Ufer und haben dort mit Blick auf die untergehende Sonne über dem Zambesi, zu abend gegessen. Herrlich!!! Afrika hat wirklich unglaublich schöne Plätze. Ich kann es nur jedem empfehlen. Und Zambia ist auch unglaublich angenehm! Kaum aufdringlich Leute. Man sagt nein und meistens ist dann auch gut.
Am Sonntag um 6 Uhr raus. Ab nach Lusaka mit dem Bus um 7:30 Uhr. Eine lange Fahrt. In Choma kam Annie, unsere Nachbarin hier in Lusaka zum Bus und wir haben ein Paar Worte gewechselt. Schön! Zurück in Lusaka hat uns Jason, Medizinstudent und mittlerweile einer meiner besten Freunde hier, mit offenen Armen empfangen. Wir haben erstmal was gegessen (Nshima mit Huhn) hier im Club aufm Campus. Um 20:00 Uhr waren wir in der Notaufnahme und haben unsere Nachtschicht angetreten. Und die hatte es in sich! Ein haufen „Verrückte“, die wir erstmal mit Diazepam ruhig stellen mussten. Recht gefährliche Angelegenheit, denn ich will mich hier nicht mit einer Nadel stechen!! Ein „Patient“ kam schon leblos an. Ein anderer hat sich womöglich vergiftet und war nicht mehr viel zu machen. Zwischendrin sahen wir uns mal um und mussten feststellen, dass wir alleine in der Notaufnahme waren. Damit nicht genug, denn plötzlich fing ein Angehöriger an lauthals zu beten und auf die vermutlich Kranke (Diagnose: Hysterie → ab nach Hause...) einzuschreien. Draußen stimmten die Angehörigen mit ein. Es war so skuril alles, dass wir erst mal etwas sprachlos zusahen. Wir fühlten uns erinnert an die Fahrt am morgen zurück von Livingston: Dort hatte auch ein Mann lauthals angefangen zu beten im Bus, denn seiner Meinung nach war der vor ihm sitzende kein menschliches Lebewesen, sondern wohl eher der Teufel in Person. Das ging so weit, dass er dem nichtsahnenden mit seiner Pranke mächtig was auf den Bauch gab. Dieser nun wie vom Teufel gebissen aus dem Schlaf emporschoss. Das Ende der Geschichte war, dass der „Gute“ nicht mit dem „Bösen“ in einem Boot sitzen konnte und deswegen folgerichtig ausgestiegen ist. Zurück zu Notaufnahme: Um 2:00 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht.
So ist Afrika: Auf der einen Seite das viele Leid, HIV und Tod. Im Gegensatz dazu erleben wir täglich die unglaubliche Freude, Freundlichkeit, Schwung und Spaß der Afrikaner.
Heute morgen mussten wir vor der Arbeit erst mal zum Immigration-Office, denn unsere Visa waren am Samstag abgelaufen. Um 10 Uhr waren wir zurück auf den Stationen.
Die 5 Woche hat angefangen. Die Arbeit ist nun gewohnt und geht mir recht gut von der Hand.
Ich hoffe es geht Euch allen gut.
Bis bald

Montag, 16. März 2009

Erholt zurueck in Lusaka....

Hallo Deutschland!!!
Ich war 4 tage in livingston bei den victoria Faellen.
ICh kann euch nur raten mich zu besuchen.
Sonst alles gut. Naeheres zu unserem kleinen trip gibts morgen oder bald hier. There's no hurry in africa!!
Gestern NAcht haben wir bis 2 Uhr gearbeitet. Es war ein verrueckter Dienst. Viele Psychatrische Notfaelle, einige Tote viele andere schwer kranke. So waren wir gut bis um 2 beschaeftigt.
Ich greusse Euch alle und vermisse Euch!
Bis bald MO

Erholt zurueck in Lusaka....

Dienstag, 10. März 2009

Das Wochenende ...

6.März 2009

So die nächste Woche ist vorbei.
HIV wütet auch hier in Zambia schrecklich. Wie Schatten ihrer selbst, schlürfen die Patienten über die Stationen. Wenn sie denn überhaupt fähig sind sich von ihrem Bett zu erheben. Die Visite hat heute ziemlich lange gedauert. Aber ich kann schon mehr und mehr alleine machen. Zum Schluss haben wir noch vergeblich versucht einer gänzlich ausgemergelten Frau Liquor zu entnehmen. Mir stellt sich immer wieder die Frage, wie weit man in solchen Fällen in der Diagnostik gehen soll. Ist man als Arzt auch hier verpflichtet, alles mögliche zu tun um den Patienten adäquat zu behandeln? Pauschal kann man das sicherlich nicht sagen, aber manchmal denke ich muss man nun hier bei einem Patienten, der eh bereits extrem schwach ist, Pleurapunktionen oder ähnliches durchführen.
Jule ist inzwischen auf die Männerstation abgewandert. Und hat heute erfolgreich ihre erste Lumbalpunktion durchgeführt.
Dem Krankenhaus fehlt es auch manchmal am Nötigsten. Neulich waren keine Infusionsschläuche mehr verfügbar, Medikamente fehlen ständig, und den Patienten fehlt teilweise das Geld (umgerechnet etwas weniger als 1Euro) um das Labor zu bezahlen, dass ihr Blut auswerten soll.
Naja, wie bereits erwähnt stehen unsere Wochenendpläne noch nicht fest. Livingston verschieben wir immer wieder. Nun soll es nächstes Wochenende endlich dorthin gehen.
Ich habe heute mein Röntgenthorax gemacht. Das ist nötig, um ein Studentenvisa für Zambia zu bekommen. Es ist überbelichtet und ich hoffe es geht so durch.
Unten wird schon seit gestern (Donnerstag) das Wochenende eingeläutet. Die Musik wabert über den Campus.

9.März 2009

Es ist Montag und das Wochenende ist noch nicht vorbei. Das hat folgenden Grund: Gestern, Sonntag, der 8. März 2009, war Weltfrauentag. Eigentlich ein Feiertag. Dummerweise fällt der eben dieses Jahr auf einen Sonntag. Deswegen ist völlig klar das am Montag frei sein muss!!! Weil Feiertag ist Feiertag und nicht an einem Sonntag! Dadurch gerät aber der Weltfrauentag etwas ins wanken, weil keiner genau weiß, wann nun der eigentliche Festtag ist. Andererseits haben die Frauen hier anscheinend nicht allzu viel zu sagen. Sie kochen, waschen für ihren Mann und erziehen die Kinder und gehen oft noch zusätzlich arbeiten.
So nun aber mal Tag für Tag. Wieder einmal mussten wir feststellen, dass man nicht viel planen kann. Bis heute haben wir unser versprochenes Programm nicht durchgeführt. Man gewöhnt sich daran. Freitag waren wir hier unten im Club und haben mit den anderen Absolventen getanzt und gefeiert. Samstag kamen wir nur schwer in Gang. Gegen 10 bin ich ins Krankenhaus und habe mit Anthony eine Runde gemacht, die schier nicht enden wollte. Dann heim und erst mal hinlegen und die Beine hoch legen. Am Nachmittag ist Jule mit Nadja los um zum Chachacha-Backpackers zu gehen und dort irgendwie Freunde zu treffen. Die Ruhe am Samstag hielt nicht lange. Sobald Jule aus dem Haus war, kam Jason um mich abzuholen... die Jungs unten waren gerade am Geld sammeln. Jeder hat was in den Sack geschmissen, um dann am Rand von Lusaka eine Ziege zu kaufen. 1h Stunde später kam einer mit einer großen Tüte zurück. Dann wurde den ganzen Abend gegrillt. Als allererstes lagen die Hoden auf dem Grill. Ich konnte mich erfolgreich darum drücken... Schier unbegreifliche Kräfte lägen im Hoden, die würden dann auf mich übergehen und meine Männlichkeit wäre nicht zu bremsen. Ich werds mir merken.Sonntag habe ich lange im Bett gelegen, spät gefrühstückt. Ich war gerade fertig, da kam Jule aus der Kirche. Kurz drauf ein Anruf von Tindisa und Sina, ob wir nicht mit zu ihnen kommen wollten. So kamen wir etwas raus und sahen ein paar andere Viertel von Lusaka. Ich kam etwas von den Vorzügen der Männer hier zu spüren. Während ich mit Tindisa am Fernsehen waren, haben Jule und Sina gekocht. Und das am Weltfrauentag!!
Am Abend waren wir schon wieder zu Gast bei einem älteren Herren. Er hatte uns eigentlich bereits letzten Sonntag zum Essen eingeladen. Ich hatte es oben mal erwähnt. Nachdem wir letztes Wochenende nur seine Familie kennen gelernt hatten, fand nun dieses Essen wirklich statt. Es gab alles mögliche aus der heimischen Küche. Maisbrei als Grundlage, dazu gekochte Occra, gekochte Kürbisblätter (einmal alleine und einmal zusammen mit Erdnuss), ne Art Hackfleischsoße, Karpenta (in Öl gebratene winzige Fische, grad mal 3-5cm groß), Bohnen, gebratenes Soya, gekochter Maiskolben aus dem Garten und gekochte Erdnüsse (und zwar in der Schale!!). Das alles natürlich ohne Gabel etc... Wirklich ein schöner Tag so wie das ganze Wochenende bisher.
Heute kam irgendwann Jason vorbei und brachte mir Musik aus Zambia. Darunter auch der Hit der hier jeden Tag ca 10 Mal gespielt wird unten. Ich werde versuchen ihn hoch zu laden. Mit ihm saß ich dann hier rum und haben uns unterhalten. Um 13 Uhr hab ich gekocht. Spagetti mit Tomatensoße und wir haben zu dritt gegessen. Nun ist es schon Abend. Ich werde noch etwas lernen.
Gerade geht wieder einer dieser kräftigen Regenschauer herunter. Diese dauern nie lange, aber es gießt in Strömen.
Ein schönes Wochenende war das!! Nächstes Wochenende wollen wir nach Livongston und zu den Victoriafällen.

Bis bald
Euer MO


Jule mit Tshembo


Tindisa und ich vor seinem Haus



Seine Frau Sinatra
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Freitag, 6. März 2009

Pause..

Hallo aus Lusaka... Mal wieder.
Ja hier nix neues... Wir warten auf die Aertzte um die Visite weiter zu machen.. Das Woe ist voller Ueberraschungen. Anscheinend ist allerhand geplant. Fuer uns ist es noch nicht so ganz ersichtlich was aber wir haben gelernt, dass viel geredet wird aber wenig passiert. Naja, mal sehen. Wir waren ja auch zum Essen eingeladen letzten Sonntag. Und was war??? Nichts. Egal. Ich habe heute nacht nicht gut geschlafen. Nadja zieht heute wieder aus. Also etwas mehr Platz im Zimmer und auch etwas mehr Ruhe...
Gesternhaben einige ihren Abschluss gefeiert. Nach 7 Jahren sind sie nun endlich fertig mit ihrenm Studium. Es gibt keine weitere Med-Uni hier in Zambia. Nur 52 neue Doktors pro Jahr werden hier ausgebildet. Der Bedarf ist aber viel groesser.
Bis bald ich geh mal meine Aerzte suchen....

MO

Pause..

Donnerstag, 5. März 2009

News aus Afrika

Liebe Freunde etc zu Hause..
Ein ganz kurzes Update aus Lusaka.
Gestern war ich im Immigration-Office um ein Formular als Student-Resident zu holen. Keine Angst ich komme wireder heim! Aber so ist das ganze etwas sicherer und ich bin offiziell als Student hier im Lande und nicht als Tourist...
Das ist einer der wenigen Vorteile hier in der Stadt zu sein.
Ich komme gerade aus meiner 3. Nachtschicht. Gestern war ein anstrengender Tag. 8-13 uhr auf Station, 14-16 Uhr wieder und dann ab 20 uhr bis halb 2. Aber hheute morgen schon wieder ab kurz nach 8 auf Visite..
Mir und uns gehts recht gut. Wir wohnen nun zu dritt in unserem kleinen zimmer, was gleichzeitig wwohnzimmer und kueche ist, obwohl man von kueche nicht unbedingt sprechen kann....
Gestern haben mich meine Eltern angerufen. Schoen!! Wahrscheinlich kommen sie mitte Mai nach Zambia. Also koennt ihr all eure Briefe ihnen mitgeben...
Danke schon mal!! Bis denne

Euer MO



Now some words in English for Tindisa:
Things are fine this side. I'm just tired now after working long and hard last night. Sorry that the Chipolopolo lost yesterday and I could'nt watch the game with you..
So see you these days around in Ridgeway-Campus... Zikomo for all your support!!!

nyende for sleep now!!
Grreetings to Sina and Tshembo!!
We love you all!!

Moritz

Sonntag, 1. März 2009

 

 

 

 
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Grüsse!!!

28. Februar 2009

Wir regenerieren uns gerade von einem Freitagabend... Er war schön aber hat recht spät geendet. Ich habe viele nette Leute kennen gelernt. Zunächst 2 Schriftsteller, die hier in Zambia schreiben. Und es ist wieder so, kaum hat man sich vorgestellt, stehen mehrere Flaschen Bier auf dem Tisch. Wir haben bisher noch kein effektives Mittel gefunden, das zu stoppen. Ein „Nein Danke, ich habe genug“ hat keinen Erfolg. Spät am Abend hat uns dann einer einen Tipp gegeben: Einfach möglichst unauffällig verschwinden. Nicht verabschieden, denn sobald man sich verabschiedet, wird einem vorgehalten, dass man doch jetzt nicht gehen kann, denn es ist ja schon eine neue Runde bestellt worden. Und schon zischt einer los und alles geht von vorne los... Es ist unglaublich was die Jungs hier in sich hinein schütten. Egal ob Doktor, Schriftsteller, Rechtsanwalt, Student, Tennisprofi, etc. Aber es ist auch schön. Es wird unglaublich viel diskutiert über Politik, Gesellschaft, dem Wandel der Zeit, Fußball, Hitler (leider werden wir immer wieder damit konfrontiert), etc. Spät Abends saß ich einem 51jährigen gegenüber. Aufgrund seines Alkoholspiegels konnte ich ihn kaum verstehen. Oder ich war so sehr von einem seiner 3. Schneidezähne abgelenkt, den er geschickt mit seiner Zunge ablöste und einmal umdrehte und mit einem klick wieder auf seinen Platz steckte. Das sah so ähnlich aus wie diese Poker-Spieler, die immer ihre Chips durch ihre Finger gleiten lassen. Faszinierend. Ich habe das schon einmal irgendwo gesehen, ich weiß nur nicht mehr wo das war...