Mittwoch, 20. Mai 2009

Still alive...

So, nun sind wir früher als geplant zurück in Lusaka... Aber dazu später mehr.
Zunächst mal von vorne.
Am Mittwoch letzte Woche kamen meine Eltern pünktlich und mit Gepäck hier in Lusaka an. Nach einem kruzen Bier in ihrer Lodge, sind wirzum Autoverleih um unserAuto in Empfang zu nehmen.
Am, frühen abend haben wirdann noch bei uns unten in der kantine gegessen.
Ich war happy! Neben meinen Eltern kam nachts noch einkurzer Besuch aus Livingstone.
Nach einem gemeinsamen Frühstück und Großeinkauf, gings dann endlich etwas verspätet gen Nordosten. Vorbei an vielen Dörfern, über den Luangwa bis Petauke. Am nächsten Morgen, gings weiter über Chipata auf die gegen ende recht schlechte Piste nach Mfuwe. Dort haben wir uns im Track & Trail Camp direkt am Luangwa-Fluss eingenistet. Herrlich!! Jede Menge Hippos im Fluß, dei uns zusammen mitdenAffen unterhalten haben.
Von dort aus habenwir 3 Touren in den South Luangwa Nationalpark gemacht. Viele Tiere! Nebem Elefanten, jede Menge Gazellen und Zebras, haben wir einen Leoparden und mehrere Hyänen gesehen. Wirklich sehr schön!
Abends den Grill angeschmissen, morgens mit Blick auf den Fluß und die Hippos gefrühstückt. Dieselben streiften nachts zusammen mit Elefanten durch unser Camp.
Leider hatten wir auch einige Probleme mit unserem Auto. Der Turbo war hin und die Bremsen auch. Jemand hatte vorher statt Bremsflüssigkeit, Öl eingefüllt und so hats mit der Zeit die Dichtungen des Hauptbremszylinders kaputt gemacht. Nun waren wir relativ im Bush... Und so hat es einige Zeit gedauert bis wir ales gerichtet bekamen. Typisch Landrover eben...
Dienstag am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf in Richtung Chipata.
Noch war nicht entschieden, in welche Richtung wir uns als nächstes wenden sollten. Letztendlich entschieden wir uns, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, haben wir uns dann entschieden in Richtung Lower Zambesi National Park zu fahren. In Chipata haben wir unspektakulär übernachtet. Gestern morgen machtenwir uns auf denWeg in Richtung Lusaka. Nach 130 km haben wir die Kontrolle über den Wagen verloren, sind ins Schleudern gekommen und nachdem wir uns 2 Mal überschlagen haben und der wagen im Graben stand, waren wir heilfroh (!!!!!) ohne größere Verletzungen aus dem Auto zu steigen. Alle 3 waren wir etwas unter Schock, aber außer Prellungen und kleinen Wunden, waren wir noch am Leben.
Keine 3 Stunden später saßen wir im Bus nach Lusaka und waren froh, im Hotel ins Bett zu sinken.
Bis bald!

MO

2 Kommentare:

  1. Lieber Moritz,

    bin froh, daß ihr lebt. Mit dem typisch Landrover hast Du recht...

    Fahren im August wieder nach Namibia, Botswana und Süd Zambia

    Micha Runge

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  2. Mo, was machst du für Sachen! Gut , dass ihr alle heil seid!
    Grüße Finz.

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